dancesport pro

Datenschutzerklärung

Stand: 6. September 2026

Entwurf, anwaltlich noch nicht geprüft. Dieser Text ist gegen den tatsächlichen Stand der App geschrieben und beschreibt, was sie heute wirklich tut. Die juristische Prüfung steht aus; Änderungen sind möglich.

Wer ist verantwortlich?

Björn Cremer
Frankenallee 36a
60327 Frankfurt am Main
Deutschland

Datenschutz-Anfragen: Adresse wird noch eingetragen

Kurzfassung

Was auf dem Gerät bleibt

Aus Apple Health liest die App — nur mit deiner Zustimmung — Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität, Ruhepuls, den Erholungspuls nach dem Training, die Herzschlagfolge, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung, Körpertemperatur und die nächtliche Handgelenkstemperatur, Schlafanalyse, Workouts, Schritte, Aktivitätsenergie, Körpergewicht und Körpergröße, Apples Anstrengungswerte, deine Stimmung (Emotionales Wohlbefinden) und deine Schmerzeinträge (Kopfschmerz, Gliederschmerz, Kreuzschmerz) sowie dein Geburtsdatum und dein biologisches Geschlecht.

Diese Werte verlassen dein Gerät nicht. Bereitschaft, Belastung und alle abgeleiteten Zahlen werden lokal berechnet.

Die App schreibt außerdem in Apple Health, was du selbst erfasst: deine Anstrengungsbewertung (RPE), von Hand eingetragene Trainings- und Turniereinheiten, deine Stimmung nach dem Training, Schmerzangaben und von Hand eingetragene Schlafzeiten. Diese Einträge gehören dir und liegen in Apple Health, nicht bei uns.

Mikrofon, Diktat und Sprachnotizen

Das Mikrofon läuft nur, wenn du selbst auf Aufnahme drückst — nie im Hintergrund, nie von allein. Es gibt zwei Anlässe, und sie gehen verschieden mit dem Ton um.

Diktat im Tagebuch. Gesprochenes wird auf deinem Gerät in Text umgewandelt. Behalten wird ausschließlich der Text; eine Tonaufnahme entsteht dabei gar nicht erst — der Ton fließt durch die Erkennung und in keine Datei.

Sprachnotiz zu einem Training. Hier wird der Ton selbst gespeichert, damit du ihn später anhören kannst. Das ist die eine Stelle, an der diese App deine Stimme aufbewahrt.

Wo die Aufnahmen liegen

Der Text zur Aufnahme

Direkt nach dem Aufnehmen liest die Spracherkennung die fertige Datei und legt den Text neben die Aufnahme. Die Erkennung läuft auf deinem Gerät — deine Worte gehen an keinen Server dieser App.

Dafür muss ein Sprachmodell auf dem iPhone liegen. Fehlt es, lädt die App es nicht von allein: Beim Diktieren erscheint ein eigener Knopf, und erst dein Tippen darauf startet den Download. Der kommt dann von Apple, wird vom Betriebssystem verwaltet und mit anderen Apps geteilt — also einmal Netz, aber keines von uns. Ohne Modell gibt es einfach keinen Text; die Aufnahme bleibt und geht nicht verloren. Dasselbe gilt, wenn die Erkennung nichts versteht.

Wohin sie nicht gehen

Der Ton: nirgendwohin. Die Aufnahme selbst erreicht weder unsere Cloud-Datenbank noch deine Tanzpartnerin oder deinen Tanzpartner. Sie ist kein Bestandteil dessen, was bei einer Kopplung geteilt wird.

Der Text kann es, wenn du ihn dazu machst. Die Abschrift wird zu einem Tagebucheintrag, und einen Tagebucheintrag kannst du teilen — dann geht er als Titel und Text denselben Weg wie jede andere geteilte Reflexion. Das passiert nie von selbst, sondern nur, wenn du den Eintrag ausdrücklich teilst.

Wie sie wieder verschwinden

Was in die Cloud geht

Gespeichert wird in Google Firebase Firestore, Region eur3 (Europäische Union):

Mehr ist es nicht. Deine Trainingseinheiten, deine Tagebucheinträge, deine Auswertungen und die Tages-Momentaufnahme der App-Oberfläche stehen in dieser Liste nicht, weil sie das Gerät nicht verlassen.

Trainingsverträge können Angaben über dein Befinden enthalten und sind damit Gesundheitsdaten im Sinne von Art. 9 DSGVO. Rechtsgrundlage ist deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO), die du durch die Nutzung dieser Funktionen erteilst und jederzeit durch Löschen der Inhalte oder deines Kontos widerrufen kannst.

Was an deine Partnerin oder deinen Partner geht

Bei einer Kopplung erhält die andere Person ausschließlich: gemeinsame Trainingsverträge, von dir geteilte Texte und die Tatsache der Kopplung.

Nicht übertragen werden deine Anstrengungswerte, deine Stimmung, deine Bereitschaft, deine Schlafdaten oder irgendeine andere Gesundheitszahl. Das ist nicht nur Absicht, sondern technisch erzwungen: Das übertragene Datenformat kennt diese Felder nicht, und die Server-Regeln weisen sie ab.

Im gemeinsamen Vertrag sieht jede Seite ihre eigenen Zahlen unter gemeinsam vereinbarten Bedingungen.

Nach einer Trennung bleibt lesbar, was während der Partnerschaft geteilt wurde. Neue Inhalte erreichen die frühere Partnerin oder den früheren Partner nicht mehr.

Anmeldung — Verarbeitung in den USA

Die Anmeldung läuft über Google Firebase Authentication. Dort werden E-Mail-Adresse, ein Passwort-Hash, eine Nutzerkennung und Anmeldezeitpunkte gespeichert; bei „Mit Apple anmelden“ zusätzlich die von Apple erzeugte Weiterleitungsadresse.

Firebase Authentication wird ausschließlich aus Rechenzentren in den Vereinigten Staaten betrieben. Eine europäische Region gibt es für diesen Dienst nicht — auch dann nicht, wenn wie hier die Datenbank in der EU liegt. Die Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission und die Angemessenheitsentscheidung zum EU-US Data Privacy Framework.

Was an die Tanzsport-Verbände geht

Seit August 2026 kann die App Turniere, Meldungen, Fristen und den Aufstiegsstand direkt bei den Verbänden nachsehen. Dafür spricht sie mit drei Servern, die nicht Google gehören.

Das passiert nur, wenn du es einrichtest, und nur, während du hinsiehst. Es gibt keinen Abgleich im Hintergrund, keinen nächtlichen Lauf und keine Anfrage ohne geöffnete Turnierfläche. Ohne hinterlegte Zugangsdaten spricht die App weder mit dem WDSF noch mit dem ESV.

1. WDSF — api.wdsf.org

Nur, wenn du in den Einstellungen ein WDSF-Token hinterlegt hast. Es liegt im Schlüsselbund deines iPhones, nicht bei uns.

Bei jeder Anfrage geht das Token mit. Dazu, je nach Fläche:

Deine Meldeliste wird beim Verband auf dein Paar gefiltert, damit die Namen anderer Paare gar nicht erst zu dir kommen.

Die Nummer deiner Partnerin geht nicht hinaus. Auch nicht bei der Altersfreigabe: Der Verband kennt euer Paar zu deiner Nummer und antwortet in Paarklassen — eine Nummer genügt ihm. Eine zweite mitzuschicken hätte die Kennung einer Person übermittelt, die diese App nie benutzt haben muss.

Bis zum 5. September 2026 tat die App genau das. Seit dem 25. August gab es dafür schon kein Eingabefeld mehr; wo die Nummer aus früheren Tagen noch auf dem Gerät stand, ging sie trotzdem mit. Seit dem 5. September speichert die App sie gar nicht mehr: Ein alter Eintrag lässt sich weiter lesen, die Nummer selbst wird dabei übergangen und fällt aus der Datei, sobald du deine Verbandsnummern das nächste Mal änderst.

2. DTV-Terminkalender — event.api.tanzsport.de

Ohne Anmeldung und ohne Personenbezug. Übermittelt werden nur der gesuchte Zeitraum und die Seitenzahl. Der Kalender ist die Quelle für die Meldeschluss-Fristen.

3. ESV des DTV — esv.tanzsport.de

Nur, wenn du dort Kennung, Passwort und Kennschlüssel hinterlegt hast. Alle drei liegen im Schlüsselbund deines iPhones, nicht bei uns.

Zurzeit kannst du sie gar nicht hinterlegen. Der ESV verlangt Zugangsdaten eines Vereinsportals und einen Kennschlüssel, für den es keinen öffentlichen Antragsweg gibt; das Eingabefeld ist deshalb seit dem 25. August 2026 ausgeblendet. Solange das so bleibt, spricht die App mit dem ESV nicht. Der Abschnitt steht hier, weil der Weg gebaut ist und wieder sichtbar werden kann — und weil er für die gilt, die ihre Zugangsdaten vorher eingetragen haben.

Bei jeder Anfrage gehen Kennung, Passwort und Kennschlüssel mit — sonst nichts als die Kennung der Veranstaltung, die du gerade ansiehst. Deine Startbuchnummer geht nicht hinaus: Die App holt die Startliste der Veranstaltung und sucht dein Paar auf deinem Gerät darin.

Das hat eine Kehrseite, die wir offen benennen: Diese Startliste enthält auch die anderen gemeldeten Paare. Die App verarbeitet von ihnen nichts, speichert von ihnen nichts und zeigt von ihnen nichts an — aber sie lädt die Liste, weil der Verband für „nur mein eigener Eintrag“ heute keinen offenen Weg anbietet.

Wofür die Verbände die Daten verwenden

Das entscheiden sie selbst. Wir geben deine Anfrage weiter und bekommen ihre Antwort; was auf ihrer Seite protokolliert oder gespeichert wird, liegt außerhalb unseres Einflusses und richtet sich nach ihren eigenen Datenschutzbestimmungen.

Auftragsverarbeiter

Google Ireland Limited (Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland) für die Firebase-Dienste, mit Unterauftragsverarbeitung durch Google LLC in den USA. Grundlage ist der Auftragsverarbeitungsvertrag von Google (Art. 28 DSGVO). Einzelheiten: firebase.google.com/support/privacy

Weitere Auftragsverarbeiter für die Cloud-Speicherung gibt es nicht. Kein Analyse-Dienst, kein Absturzberichter, kein Push-Dienst und kein Werbenetz ist eingebunden, und es findet keine Weitergabe zu Werbe-, Analyse- oder sonstigen Zwecken statt.

Nicht darunter fallen die drei Tanzsport-Verbände (WDSF, DTV, ESV): An sie gehen Daten, sobald du Verbandszugänge einrichtest und eine Turnierfläche öffnest — siehe den Abschnitt darüber. Sie verarbeiten nicht in unserem Auftrag, sondern führen ihre eigenen Register.

Was nicht verarbeitet wird

Die App fragt keinen Zugriff auf Kamera, Fotomediathek, Bewegungssensoren, Kalender oder Standort an. Bei Kamera, Bewegungssensoren, Kalender und Standort werden diese Funktionen auch nicht genutzt; entsprechende Hinweise in den App-Informationen bestehen nur, weil eingebundene Programmbibliotheken sie mitbringen.

Dein Profilfoto ist die eine Ausnahme bei den Fotos. Wenn du eins auswählst, öffnet die App Apples eigene Bildauswahl — die läuft außerhalb der App, und die App bekommt danach nur das eine Bild, das du ausgesucht hast. Sie sieht deine übrigen Fotos nie, und deshalb fragt iOS dafür auch nicht um Erlaubnis. Das Bild wird auf 256 × 256 Bildpunkte verkleinert (höchstens 100 kB) und liegt bei deinem Konto, also dort, wo auch dein Name liegt: bei Google in der Europäischen Union. Mit der Kontolöschung geht es mit. Fotografieren kannst du in der App nicht — die Kamera bleibt ungenutzt.

Mikrofon und Spracherkennung sind die andere Ausnahme: Beide werden wirklich benutzt, und zwar nur, wenn du selbst auf Aufnahme drückst. Was dabei passiert und was gespeichert wird, steht oben unter „Mikrofon, Diktat und Sprachnotizen“.

Speicherdauer

Deine Rechte

Dir stehen Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21) zu. Eine erteilte Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Du hast außerdem das Recht, dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren — zuständig ist der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit.

Kein Medizinprodukt

DanceSportPro ist ein Trainingsbegleiter, kein Medizinprodukt. Die angezeigten Werte ersetzen keine ärztliche Beratung — wende dich bei gesundheitlichen Fragen an deine Ärztin oder deinen Arzt.

Diese Website

Diese Seiten setzen keine Cookies, binden nichts von fremden Servern ein und werten nichts aus. Es gibt keinen Zähler, kein Analyse-Skript und keine Einbettung. Gehostet werden sie bei Google Firebase Hosting; der Server verarbeitet beim Abruf technisch notwendige Verbindungsdaten wie deine IP-Adresse. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb dieser Seiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Änderungen

Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich die Verarbeitung ändert. Die jeweils aktuelle Fassung ist unter dancesportpro-eu.web.app/datenschutz abrufbar.